Riva del Garda, 30. Juli 2008 (mae) – Björn Papstein und Holger Sievers vom Team „idworx.offtraxx.net“ sind inzwischen von ihrem Abenteuer bei der „Jeantex Bike Transalp“ wieder zu Hause angekommen und ziehen eine positive Bilanz für das Mountainbike-Rennen, dass über insgesamt 665 Kilometer und 21.700 Höhenmeter von Füssen im Ostallgäu über die Alpen durch Österreich und die Schweiz ins italienische Riva del Garda ging.

„Wir werden das Abenteuer der MTB-Transalp in positiver Erinnerung behalten“, erzählt Holger Sievers wieder zurück zu Hause. Kein Wunder, denn Sievers und Papstein beendeten ihre erste „Jeantex Bike Transalp“ auf dem hervorragenden fünften Platz in der Gesamtwertung. „Das war weit mehr als wir uns erhofft hatten. Das Ziel Top-10 war vor dem Rennen schon hoch gesteckt“, so Papstein. Gleich zwei Mal konnte das Duo mit dem dritten Etappenrang aufs Podium fahren und beendete sieben der insgesamt acht Tagesabschnitte unter den besten acht Mannschaften.

Der 39-jährige Sievers kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: „Das war ein absolutes Naturerlebnis. Während dem Rennen haben wir vom Stilfser Joch aus im Tal eine Murmeltierfamilie gesehen. Oder es lief einfach mal eine Bergkuh auf dem Weg der Mountainbiker rum. Aber das hat keinen gestört, das gehört einfach dazu.

Zudem herrscht im Mountainbike-Sport eine sehr herzliche Stimmung untereinander. Klasse fand ich die Tatsache, dass die Profis mit den Freizeitsportlern ein gemeinsames Rennen bestreiten konnten, vergleichbar mit einen Marathonlauf.“ Doch trotz der schönen Erlebnisse sind die Strapazen der letzten Tage nicht vergessen: „Ich ziehe vor jedem Freizeitsportler den Hut, der diese acht knallharten Etappen im Zeitlimit bewältigt hat, das ist eine ganz enorme physische und psychische Leistung“, so Sievers.

Während die meisten der Freizeitsportler, die auch das Abenteuer „Jeantex Bike Transalp“ auf sich nahmen, alles selbst organisieren mussten, konnten Papstein und Sievers auf die Betreuung durch ihren persönlichen Mechaniker Heiner Witte von der Firma Hartje bauen: „Er hat nach dem Rennen unsere Mountainbikes gereinigt und sich später am Hotel um die Technik gekümmert, damit auch Bremsen, Schaltung, Bereifung usw. im besten Zustand sind. Auf den Etappen hat er uns dann auch an der Verpflegungsstelle Trinkflaschen angereicht. Heiner hat quasi als Multifunktionsbetreuer agiert. Die großen professionellen Teams haben da einen ganzen Betreuerstab, einen Truck, verschiedene Bikes usw. Aber gerade das hat bei uns im Team einen starken Teamgeist ausgelöst“, erklärt Sievers.

„Unsere Vorstellung hat riesige Lust auf mehr gemacht. Björn und ich wollen nun häufiger derartige Wettbewerbe bestreiten und weitere Partner dazu gewinnen“, so Sievers. Zunächst geht es weiter mit einigen Straßenrennen. Ab August bis zur DM im September folgen dann noch weitere Mountainbike Marathons über jeweils einen Tag.



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